KMS

Konzertkalender

Der aktuelle Flyer als PDF-Datei:

Juni - September 2016

 

 

SAISON 2016

Kartenreservierungen 

Tel. 0 30 - 8 59 19 25 (AB) oder:
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(Mailadresse bitte abschreiben!)

Eintrittspreise

 

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Anno 1730 brachte Georg Philipp Telemann in Hamburg im Eigenverlag sechs Quadri heraus, die nicht zuletzt durch den vorzüglichen Nachdruck durch den Pariser Notenverleger Le Clerc im Jahr 1736 den Beinamen Pariser Quartette erhielten. 1737 unternahm Telemann, möglicherweise ermuntert durch das allgemeine Lob für diese ersten Pariser Quartette, eine Reise in die französische Hauptstadt. Während seines achtmonatigen Aufenthalts in Paris traf er mit der Musikerelite Frankreichs zusammen, hörte seine Werke in hervorragenden Aufführungen und war von der begeisterten Aufnahme seiner Musik in Paris so angetan, dass er noch eine zweite Serie Quartette komponierte, die seine Eindrücke vom Pariser Musikleben widerspiegeln. Diese Stücke bescherten ihm abermals einen durchschlagenden Erfolg, dessen er sich in seiner Autobiographie von 1739 erinnert: „Die bewunderungswürdige Art, mit welcher die Quatuors von den Herren Blavet, Traversisten, Guignon, Violinisten, Forqueray dem Sohn, Gambisten, und Edouard, Violoncellisten, gespielt wurden, verdiente, wenn Worte zulänglich wären, hier eine Beschreibung. Genug, sie machten die Ohren des Hofes und der Stadt ungewöhnlich aufmerksam und erwarben mir, in kurzer Zeit, eine fast allgemeine Ehre, welche mit gehäufter Höflichkeit begleitet war."
Telemann war 1730, beim Erscheinen der von ihm selbst gestochenen Noten der Quadri, 49 Jahre alt und befand sich folglich 1737 beim Antritt seiner Reise nach Paris mit 56 Jahren in einem für damalige Zeiten hohen Lebensalter. So können die beiden Sammlungen der Pariser Quartette mit Fug und Recht als sein kammermusikalisches Testament an Zeitgenossen und Nachwelt betrachtet werden: Hatte er in der Sammlung von 1730 exemplarisch seine versierte Handhabung des italienischen wie des französischen Stils vorgeführt, so waren die Quatuors von 1738 eine Hommage an die französische Nation, die ihm bei seinem Besuch in ihrer Hauptstadt so viel Ehre erwies. Unzweifelhaft gehören die Werke, schaut man sie aus der Vogelperspektive einer heutigen enzyklopädischen Kenntnis der Alten Musik an, zu den Höhepunkten der Kammermusik des 18. Jahrhunderts.

 

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Konzerte anderer Veranstalter im Kammermusiksaal:  

static/images/logos/udk.jpgUniversität der Künste, Abt für Alte Musik

Veranstaltungen unter Förderung der Early Music Society Berlin

für die Konzerte dieser beiden Veranstalter können Sie keine Karten über uns reservieren!

 

 

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