KMS

Konzertkalender

Das Programm als PDF-Datei:
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Oktober 2016 - Januar 2017

 

 

SAISON 2016

Kartenreservierungen 

Tel. 0 30 - 8 59 19 25 (AB) oder:
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(Mailadresse bitte abschreiben!)

Eintrittspreise

 

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Als Kapellmeister und Director derer Cammer-Musiquen reiste Johann Sebastian Bach im Gefolge des musikalischen jungen Fürsten Leopold von Anhalt-Köthen 1720 zu einer zweimonatigen Reise des Hofs nach Karlsbad.

Hier in Böhmen pflegte der Fürst häufig zu kuren und seine Hofmusiker, wie Heinischen, Bach oder Stricker,mussten ihn begleiten, damit er auch auf Reisen nicht auf seine Musik zu verzichten brauchte.  
Karlsbad wurde durch Kaiser Joseph I. gefördert und gewann durch die Besuche des russischen Zaren Peters des Großen 1711/12 an zusätzlicher Bedeutung.
Die italienische Kantate "Amore traditore" wurde nachweislich für diese Konzertreise komponiert und dort von Bach persönlich aufgeführt. Somit ist eine der ganz wenigen weltlichen Kantaten-Kompositionen mit Bachs einziger Reise nach Böhmen verbunden.



 

Vor seiner Anstellung am Dresdner Hof hielt sich der Komponist Johann David Heinichen seit 1710 zu Studienzwecken in Italien auf. In Rom schloss er sich dem Gefolge von Bachs späterem Dienstherrn Fürst Leopold von Anhalt-Köthen an, und der begeisterte kursächsische Thronfolger reiste nicht nur mit ihm durch Italien, sondern verpflichtete ihn 1716 vom Fleck weg als neuen Dresdner Kapellmeister. Seither machten Heinichens virtuose italienische Kantaten auch in Deutschland Furore.

Auch die Kantaten von Augustin Reinhard Stricker,dem Vorgänger von Bach in Köthen, dürften Bach vorgelegen haben - vielleicht gelangten auch sie in Karlsbad zur Aufführung.

Über diese Kantaten, die Stricker 1715 drucken ließ, ist näheres nicht bekannt, aber sie verweisen auf die Aufführung von italienischen Kammerkantaten am Köthener Hof - eine davon Augustin Reinhard Strickers „Senza speranza“ - als neuer, moderner Musizierpraxis.
Diese Praxis, sowie neuestes Notenmaterial italienischer Komponisten dürften Bach zu seinen Kompositionen inspiriert haben. Die Komposition italienischer Kammerkantaten durch Bach ist ein Fenster zu einem prickelnden Gedankenspiel: Da Kammerkantaten bewußt als Mini-Oper verstanden und inszeniert sind, können sich hier Spekulationen anknüpfen, wie wohl eine Oper aus Bachs Feder ausgesehen haben könnte.
Der Countertenor Karsten Henschel und der Cembalist  Gösta Funck präsentieren eine unterhaltsame Musikstunde, wie es sie 1720 in Karlsbad irgendwo zwischen den Lustbarkeiten des Kurortes gegeben haben könnte: vergnügliche Kurzweil in virtuos-verdichteter Form.

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Konzerte anderer Veranstalter im Kammermusiksaal:  

static/images/logos/udk.jpgUniversität der Künste, Abt für Alte Musik

Veranstaltungen unter Förderung der Early Music Society Berlin

für die Konzerte dieser beiden Veranstalter können Sie keine Karten über uns reservieren!

 

 

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Unsere alten Programm-Flyer zum Herunterladen und Ausdrucken
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