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Konzertkalender

Das Programm als PDF-Datei:
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Vorschau Oktober 2017 - März 2018

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SAISON 2017

Kartenreservierungen 

Tel. 0 30 - 8 59 19 25 (AB) oder:
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Wir stellen Geschenkkarten in den oben genannten Preiskategorien für Sie aus. Die Karten können für ein Konzert Ihrer Wahl an der Abendkasse in reguläre Karten eingetauscht werden, sofern noch Plätze verfügbar sind. (Bei ermäßigten Karten legen Sie bitte den entsprechenden Ausweis an der Abendkasse vor.)

 

 

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Friederike Sophie Wilhelmine von Preußen (*3. Juli1709 in Potsdam; †14. Oktober 1758 in Bayreuth) war die älteste Tochter des „Soldatenkönigs" Friedrich Wilhelm I. und seiner Gattin Sophie Dorothea von Hannover. Sie wurde durch Heirat Markgräfin von Brandenburg-Bayreuth. Literarische und historische Bedeutung erlangte sie u. a. durch ihren Briefwechsel mit ihrem Lieblingsbruder Friedrich dem Großen und durch die Veröffentlichung ihrer Memoiren

Ihre größte Leidenschaft galt der Musik. Sie spielte perfekt Cembalo und Laute und gehört zu den wenigen deutschen Komponistinnen ihrer Epoche, die Opern schrieben. Davon erhalten ist nur Argenore. Wilhelmine bekam 1737 von ihrem Mann die Intendantur über die Bayreuther Hofmusik übertragen, lud italienische Opernkünstler ein und kümmerte sich mit großem Elan um das Kulturleben des Bayreuther Hofes. Sie etablierte die Italienische Oper und schaffte es, den Hof kulturell und intellektuell auf eine Stufe mit den großen Höfen in Berlin oder Wien zu heben.
Sie war eine Verehrerin und Schülerin des berühmten Dresdener Hoflautenisten Silvius Leopold Weiss bei dessen Schüler, dem Bayreuther Lautenvirtuosen Adam Falckenhagen. Durch ihren Einfluss erfuhr die Lautenmusik eine späte Blüte in Bayreuth.
Nach Falckenhagens Tod 1754 wurde der Lautenist Paulo Carlo Durant berufen. Aus dieser Zeit ist eine geschlossene Sammlung mit Lautenkammermusik in der Stadt- und Staatsbibliothek Augsburg erhalten, die möglicherweise auf den Violinisten des Hoforchesters und Lautenisten Bernhard Joachim Hagen zurückgeht. Sie enthält Lautenkammermusik Bayreuther und anderer Komponisten, darunter insbesondere Concerti für begleitete Laute.

 

 

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„In der Musik gibt es keinen Fortschritt, sondern nur Entwicklungen", soll einmal ein kluger Mensch gesagt haben -vielleicht notwendig, in einer Zeit, in der man dem Bürger jede Veränderung als Fortschritt und jeden Fortschritt als Verbesserung verkaufen möchte. In der Kunst gibt es Fortschritt nur im Sinne des Fortschreitens, der im Grunde wertfreien Entwicklung. 

In unserem Konzert geht es um solche Entwicklungen in einer Epoche, die besonders interessant und reich an Übergängen vom Alten zum Neuen war, und dennoch das Alte nicht verwarf, sondern mitnahm.
In der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts erlebte die Kunstmusik mit ihrem Einzug in bürgerliche Kreise eine neue Blüte. Einer, der diese Entwicklung entscheidend prägte, war Georg Philipp Telemann. Unser Konzert beginnt daher, und am Ende des Telemann-Jahres sehr passend, mit ihm und spannt dann den Bogen bis zu Joseph Haydn in die Wiener Klassik.
Schon in den 20er Jahren des 18. Jahrhunderts sind in der Musik Strömungen zu beobachten, die eine deutliche Abkehr von der barocken Komposition und Musiklehre andeuten. Von den im Barock bevorzugten musikalischen Formen - wie Passacaglia, Chaconne, Fuge, Sonate, Solokonzert, Suiten, Kantate und Passion - verlieren einige an Bedeutung. Die Musik wird weniger streng, eher verspielt ungezwungen und tänzerisch, zeigt sich verstärkt in Dur und mit einfacheren Melodien und lässt langsam aber sicher den Generalbass hinter sich. Galant und empfindsam werden die neuen Stilrichtungen genannt. Während das Barock der musikalischen Form mindestens die gleiche Bedeutung zumisst wie dem Inhalt, beginnt die Vorklassik diese Relation aufzulösen. Das konzertante Prinzip (Wetteifern von Stimmen oder Instrumenten) bleibt zwar wichtig, wird aber durch zunehmend originelle Ideen angereichert.
Dieser Übergang der Epochen zeigt sich besonders in der Generation der Bachsöhne. Der dichte polyphone, „gelehrte Stil" (stile grave) wird durch einen durchsichtig homophonen „galanten Stil" (stile galante) abgelöst. Selbst Vater Bach nannte seine 1731 veröffentlichten Partiten für Klavier „Galanterien", was seine Weiterentwicklung auf diesen Stil hin andeutet. Aber nicht Johann Sebastian, sondern seine Söhne waren es, die die musikalisch aufregende Zeit an der Schwelle zwischen Barock und Klassik maßgeblich beeinflussten. Sie stürmten und drängten in neue Tonsprachen und Musikstile: „Galant" wurde nun komponiert und „empfindsam", weg von der barocken Strenge, hin zu mehr Leichtigkeit und Gefühl. Besonders nachhaltig prägten der zweitälteste Bach-Sohn, der „große Bach", Carl Philipp Emanuel und der jüngste, Johann Christian, ihre Zeitgenossen. Sie interpretierten diese neue, freie Art zu komponieren auf unterschiedliche Weise und inspirierten unter anderem Joseph Haydn in Wien, der ihre Arbeit weiter entwickelte. In der Wiener Klassik (ca. 1780-1830) wird die strenge Polyphonie des Barock endgültig aufgebrochen, eine Verlagerung vom kirchlichen zum weltlichen Raum findet statt und mit Sonate, Sinfonie, Streichquartett, Konzert und Rondo Eingang in die Salons des Bürgertums.


2018

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Vorschau:

 

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Konzerte anderer Veranstalter im Kammermusiksaal:  

static/images/logos/udk.jpgUniversität der Künste, Abt für Alte Musik

Veranstaltungen unter Förderung der Early Music Society Berlin

für die Konzerte dieser beiden Veranstalter können Sie keine Karten über uns reservieren!

 

 

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Unsere alten Programm-Flyer zum Herunterladen und Ausdrucken
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